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Treffer

Anfang Oktober 2007, die Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit meinem Dalmi Pongo soll es zur Ashley- Whippet Dogfrisbee- Weltmeisterschaft, Anfang November 2007, in die USA gehen. Genauer gesagt nach Scottsdale Arizona. Begleiten werden mich Marion Hussong Albers aus Dortmund und Julia Zimmermann aus Karlsruhe.

Zum gleichen Zeitpunkt

…..erhalte ich Post von der WSZE die mich bitten eine Blutprobe zur Verfügung zu stellen für genauere Test’s. Meine vorhandenen bisher bekannten Merkmale müssen noch mal genauer geprüft werden..eventuell passen sie mit einem anderen Menschen zusammen.

Die Reisevorbereitungen laufen weiter…

Endlich ist alles unter Dach und Fach..der richtige Flug gefunden…alle bekommen außer der Reihe frei…alle 3 Hunde dürfen in einen Flieger mit Sondergenehmigung und auch das erste Hotel hat zugestimmt mit Hunde übernachten zu können.

600 Euro sind gerade angezahlt und ich komme, Mitte Oktober nach Hause und auf dem Tisch liegt ein Briefumschlag.

Absender die Westdeutsche Spender-Zentrale (WSZE).

Ich öffne den Umschlag…lese…Ergebnis der Gewebeverträglichkeitstestung…..nach ausführlichen Tests…..im Prinzip…..für einen Patienten als Spender geeignet. Ich muss mich erst mal setzen und lese alles noch mal…ja..es scheint so zu sein das ich einem Menschen helfen kann. WAHNSINN!!! Bis zum Januar 2008 soll ich mich zur Verfügung halten da im Moment eine Transplantation beim Patienten nicht möglich ist.

Nach dem ich ja wusste das eine Übereinstimmung meiner Merkmale mit einem anderen Menschen äußerst gering sind..ehrlich gesagt…ich hatte nicht damit gerechnet und nun..es passte…aber gerade nun… wo praktisch ein Traum von mir kurz vor der Verwirklichung stand. Bis Januar 2008 zur Verfügung halten…was wenn es Anfang November ist/wird…gerade da wo ich in den USA bin. Ratlosigkeit…Marion las den Brief auch noch mal….mittlerweile leinte ich die Hunde an und ging erstmal mit den beiden eine Runde…Gedanken sammeln…sich eventuell damit abfinden die Reise nicht machen zu können. Wieder zurück hatte Marion schon bei der Spenderzentrale angerufen und sagte mir gleich das ich mir keine weiteren Sorgen machen müsste. Wenn es wirklich zu einer Knochenmark-/Stammzellenspende kommen sollte dann wirklich erst Anfang Januar und einer Reise im November steht überhaupt nichts im Wege.