Vault’s, Flip’s and Over’s

Das Salz in der Suppe….
……aber zuviel Gewürz und es schmeckt nicht mehr!

Ehrlich gesagt, mich haben diese Vaults fasziniert von Anfang an als ich dieses DD kennen gelernt habe. Ich finde es herrlich wenn ein Hund im Lauf, kurz den Rücken antippt und die Scheibe aus der Luft pflückt und ausläuft. Eine hohe Kunst und wohl die schwierigsten Elemente die ein DD-Team erlernen kann. Wenn sie und das ist wiederum meine persönliche Sichtweise, sicher und sauber gemacht werden. Dem Halter und vor allem dem Hund angepasst, sieht es so was von geil aus und sind die Höhepunkte einer jeden Kür und demonstrieren den Zuschauern wie man sich mit seinem Hund versteht, das beide aufeinander abgestimmt und ein eingespieltes Team sind.

Allerdings sieht man das auch bei weniger spektakulären Elemente…man muß nur hinsehen als Zuschauer…. was ich damit sagen will…es gibt auch noch andere Gewürze, Pfeffer, Thymian..sprich andere schöne tolle anzusehende Elemente.

Jedoch, ich schrieb Höhepunkte und so finde ich, das solche Höchstleistungen mit Bedacht gewählt werden sollten, derer nicht zuviel sein sollten und vor allem sicher und sauber ausgeführt werden sollten. Zuviel Salz in der Suppe…jeder weiß wie das schmeckt. Okay auch jeder einzelne hat andere Geschmacksgrenzen und mag auch was mehr Salz.

Aber als Teamkapitän, als der Verantwortliche für das Team, sollte man, auch wenn sein Hund sehr gerne springt darauf achten das man es auch wirklich sicher kann und schön und sauber darbietet.

Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, Hunderasse, eigenes Scheibenhandling, Triebigkeit des Hundes, Wind- und Wetterverhältnisse und nicht zu vergessen,der Spaß an diesem Element für beide Teammitglieder.

Dies alles für sich einzeln betrachtet und dann umgesetzt in dieses schwierigste Element des DD-Spieles…dann ist es herrlich an zusehen.

Aber, es geht keinem was ab wenn er auf diese Elemente verzichtet aus Gründen die ich angeführt habe und die man nicht in Einklang bringen kann. Es verlangt keiner diese Elemente und man kann eine Kür sicherlich auch ohne Vaults, Overs und Flips anspruchsvoll und sicher darbieten.

Es sind sicherlich die Showelemente dieses Sportes und werden durch ihre Komplexität auch sehr genau beobachtet und stehen oft in der Kritik, das Discdogs durch solche Sprünge sehr stark belastet werden und ein Sport ist, der für Hunde wohl doch nicht so das Wahre ist.

100% tige Sicherheit gibt es nicht aber wie bereits an anderer Stelle unter Safety erwähnt … man kann das Restrisiko so gering wie möglich halten im eigenen Interesse für das Team (selbstverständlich) und für dieses sportliche Spiel und deren Skeptiker.

Sicherlich darüber läßt sich auch trefflich diskutieren aber wie bereits erwähnt kommen solche Diskussionen erst gar nicht auf wenn diese Königselemente von uns Spielern so vorgetragen werden das man sieht….die Zwei sind ein Team ….und dezent als Höhepunkte gesetzt werden!!!

Discdogging ist ein Spiel..sicherlich ein sportliches Spiel aber zum guten Schluß spielen wir zusammen mit den Hunden, nicht mehr und nicht weniger so denke ich mal. Rennen und springen gehören zum Alltag fast jeden Hundes wobei er wie beim Flip wohl weniger von alleine jemals so springen würde…glaube ich.Und wir als Menschen, als die Krone der Schöpfung, das Highlight der Evolution ( hmmm lese ich da nen Unterton ;-) ) ) sollten doch als Teamleiter auch so reagieren und agieren und das Wohl unseres vierbeinigen Partners immer an erster Stelle sehen. In zwei Freestyle-Kürminuten kann man sicherlich sehr viel mehr unterbringen als viele Flips und Vaults über/von den Rücken/Knie oder von der Brust.

Die Bilder zeigen Julia Zimmermann vom Fundog-Team aus Karlsruhe mit wie ich finde ganz tollen Vaults.

Was auch nicht vergessen werden darf…Vaults auf Bildern (Fotos, Videos) können manchmal ganz übel aussehen und sind es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Bedingt durch Standpunkt und Perspektive wirkt es so als würde der Hund mehrere Meter hoch und weit fliegen was nicht an dem ist.

Es sei aber auch gesagt das wohl jeder Dicsdog wenn man ihn nicht bremst Höhen und Weiten erreicht die zu übelsten Verletzungen führen können.Wie in jedem Sport hält aber, jeder vernünftige Sportler wie gesagt dieses Risiko von Verletzungen sicher so klein wie möglich um lange Zeit seiner herrlichen Freizeitbeschäftigung nachgehen zu können.

Ich glaube kaum, ein Discdog, würde im Spiel wenn der Trieb sehr hoch ist stoppen und sich sagen nö die Scheibe fang ich nicht…das ist mir zu weit und zu hoch…er will die Beute egal wie….also Mensch, Du bist der Teamleiter!!!!….das Highlight…die Krone…..